Liebe Leserin, Lieber Leser,
kommen wir heute zum dritten und letzten Teil der „Philosophie der Nöte”.
In den vorangegangenen beiden Teilen haben Sie Schritt für Schritt mehr über sich und Ihre Glaubenssätze gelernt. Deshalb wenden wir uns in dieser Ausgabe der Frage der Woche nun der Lösung zu.
Dieses Thema ist von großer Bedeutung weshalb ich mich dazu entschlossen habe die beiden Fragen der Woche (11. und 12. KW) in dieser zusammenzufassen um dieses wichtige Thema nicht noch einmal aufzusplitten. Daher wird diese Frage der Woche wesentlich länger sein als die bisherigen Ausgaben.
Auch werden Sie im weiteren Verlauf einige schriftliche Übungen machen. Dies ist sehr wichtig für Ihre persönlichen Erkenntnisse – und Sie kommen so am Ende dieser Frage der Woche einigen Ihrer versteckten Saboteure auf die Schliche. Sie werden ein System erlernen, das es Ihnen ermöglicht innerhalb kürzester Zeit hinderliche und nicht unterstützende Glaubenssätze zu verändern. Dadurch versetzen Sie sich selber in die Lage, Ihr Leben besser und hilfreicher zu gestalten.
Dies klappt jedoch nur, wenn Sie wirklich jede der Übungen schriftlich mitmachen. Also nehmen Sie sich jetzt gleich Papier zur Hand und einige Stifte oder starten Sie Ihr Textverarbeitungsprogramm, so dass Sie die Übungen direkt machen können, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Wichtig: Lesen Sie bitte nicht weiter, wenn Sie eine Übung nicht gemacht haben!
Als kleinen Bonus dafür, dass Sie wirklich alle Übungen gemacht haben und bis zum Ende durchgehalten haben, finden Sie dort eine werthaltige Überraschung.
Tatsache ist, dass die „Philosophie der Nöte” viele, viele Unternehmerinnen und Unternehmer zerstört. Für viele Jahre.
Tatsache ist, dass diese Philosophie auch vor vielen anderen Menschen nicht halt macht.
Sie raubt Ihre Hoffnungen, Ihre Träume, Ihr finanzielle Zukunft.
Und hier ist das große Problem mit diesem „Zerstörer”:
Er ist unsichtbar und schwer zu erkennen.
Sie können ihn nicht sehen. Sie können ihn nicht anfassen oder fühlen. Sie sehen nur, wie er in Ihrem Unternehmen Ihre Gewinne und Erfolge raubt und in Ihrem Leben Unheil anrichtet.
Berühmte Unternehmer wie z. B. Bill Gates, Michael Dell, Sir Richard Branson und viele mehr haben diesen Zerstörer überwunden.
Als ich aufwuchs, wusste ich nichts davon, dass manche Menschen Millionen im Jahr verdienten. Wussten Sie das als Kind?
Nehmen Sie sich jetzt ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie folgende Frage schriftlich. Seien Sie dabei detailliert und ausführlich. Je mehr Sie aufschreiben, desto einfacher wird es für Sie im Laufe dieser Frage der Woche, Ihrem „Zerstörer” auf die Spur zu kommen.
Hier kommt Ihre erste Übung:
Schauen Sie zurück auf Ihr Leben. Welche Gefühle haben Sie in Bezug auf Geld? Ist es ein gutes, schlechtes, hilfreiches, störendes, leichtes, erdrückendes….usw. Schreiben Sie alle Gedanken jetzt auf.
So oft ist es nicht eine spezifische Strategie, die Unternehmer und Menschen zurückhält, sondern ein Fehler in der Philosophie. Denn die Philosophie ist wie das Betriebssystem eines Computers oder die Regeln eines Spiels.
„Herr Assis, wie meinen Sie das? Können Sie das erklären?”
Natürlich. Folgen Sie mir einen Schritt tiefer in den Überlegungen.
Viele Jahre meines Lebens hatte ich Fehler in meiner Philosophie.
Grosse Fehler.
Sie sorgten dafür, dass ich scheiterte und sorgten auch viele Jahre lang für Unmut in meinem Leben.
Ich drehte mich andauernd im Kreis, zögerte und zauderte, ein unternehmerisches Desaster. Und ich merkte, wie sich diese Dinge auch in anderen Bereichen meines Lebens wiederholten.
Einer der Hauptgründe hierfür war ein Fehler in meiner unternehmerischen Philosophie, der sich später auch in der Philosophie anderer Lebensbereiche wiederfand.
Ich stoppte andauernd meinen eigenen Erfolg.
Lesen Sie das noch einmal.
Ich stoppte andauernd meinen eigenen Erfolg.
Meine Philosophie über Geld war absolut nicht hilfreich.
Im Laufe der Zeit fand ich heraus, dass ich damit nicht alleine war. In all den vielen Jahren, in denen ich mit Menschen arbeite, coache, trainiere und unterrichte, fand ich heraus, dass es sehr viele Menschen (Unternehmer und Nicht-Unternehmer) gibt, die fürchterlich getroffen wurden durch ihre ankonditionierten Glaubenssätze in Bezug auf Geld. Fürchterlich.
Es ist ein „Unternehmens-Zerstörer”.
Und eben nicht nur das, sondern auch ein Traum- und Lebens-Zerstörer.
Es ruinierte beinahe mein Leben.
Und seitdem ich dies erkannt habe, arbeite ich kontinuierlich daran, hilfreiche und unterstützende Glaubenssätze in Bezug auf Geld und Finanzen in meinem Leben zu integrieren und umzusetzen.
Konditioniert, um in Schwierigkeiten zu sein.
Die meisten Unternehmer und Menschen wurden dazu konditioniert, in Schwierigkeiten und speziell in finanziellen Schwierigkeiten zu sein.
Konditioniert.
Schwierigkeiten werden definiert als eine Reihe von Handlungen mit negativen Emotionen. Schwierigkeiten machen Dinge immer komplizierter und schwieriger, als sie sein müssten.
Schwierigkeiten gestatten es nicht, dass Leichtigkeit und „im Fluss sein” sich in Ihren Aufgaben und Aktivitäten widerspiegeln.
Wir wurden erzogen und konditioniert in dem Glauben, dass die Dinge anstrengend und schwierig sein müssen. Konditioniert in der Philosophie der „harten Arbeit”.
Denken Sie einmal darüber nach.
Gehen wir einmal in Gedanken gemeinsam zurück in Ihre Schulzeit und lassen Sie uns über Mathematik nachdenken.
Achte Sie mal auf Ihre erste Reaktion, wenn Sie an Ihre Schulzeit und das Fach Mathematik zurückdenken….fällt Ihnen etwas auf?
Schreiben Sie doch direkt einmal auf, was Sie in Bezug auf Mathematik und Zahlen denken und fühlen. Schreiben Sie alles jetzt auf.
Denken Sie dran: Es ist wichtig für Ihren Erfolg, dass Sie die Übungen wirklich schriftlich machen. Also gehen Sie zur Aufgabe zurück und lesen Sie erst dann weiter, wenn Sie die Übung gemacht haben.
Denken Sie einmal an Mathematik in der Schule zurück.
Wenn alles was Sie gelernt hätten, addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren gewesen wäre, dann wäre Mathematik für die meisten doch ziemlich leicht und einfach gewesen, richtig?
Doch Ihr Gehirn wurde gefüttert mit Dingen wie Algebra, Bruchrechnen und anderen Formen der Mathematik, die die meisten von Ihnen im wirklichen Leben nie wieder gebraucht bzw. nie mehr angewandt haben. Fragen Sie sich einmal, wann Sie das letzte Mal den „Satz des Pythagoras” in Ihrem Leben angewendet haben.
Dadurch ist in unserem Denken jedoch ein ganz wichtiger Stolperstein gelegt worden. Denn dadurch haben wir gelernt, dass Mathematik = Komplexität bedeutet. Und da für die meisten von uns Mathematik aus Zahlen besteht und Geld nun mal in Zahlen gemessen und ausgedrückt wird, hat unser Denken daraus gemacht:
Geld = Zahlen è Zahlen = Mathematik è Mathematik = Komplexität è Komplexität = Schwierig
Nicht hilfreiche Glaubenssätze in Bezug auf Geld zerstören gute Menschen.
Ja, Sie lesen richtig. Denn in unserer heutigen westlichen Zivilisation kommen wir um das Thema Geld leider so gut wie nicht herum. Wenn Sie also nicht gerade im Kloster leben, sich dazu entschlossen haben als Eremit in den Bergen oder Wäldern zu Hausen oder sonst einen Weg gefunden haben Geld aus Ihrem Leben zu verbannen und trotz allem zu überleben, dann wird es für Sie in unserer westlichen Zivilisation sehr sehr schwer, an dem Thema vorbei zu kommen.
Meist finden wir zwei Extreme in Bezug auf Geld bei Menschen wieder. Die Menschen, die mit Geld alles Üble auf dieser Welt verbinden und der materiellen Welt abgeschworen haben. Diese Menschen verurteilen alles, was mit Geld zu tun hat und verhalten sich so, als ob Geld in ihrem Leben keine Rolle spielt. Und weil sie sich so verhalten, erfüllen sie ihre Konditionierung in vollem Umfang, denn Geld ist zu einem zentralen Thema in ihrem Leben geworden. Wieso? Durch regelmäßige Abwesenheit und dem dadurch entstehenden Mangel und ständigen Kampf, das zum Überleben notwendige Geld zu besorgen, denn auch diese Menschen müssen essen, Miete bezahlen etc.
Das zweite Extrem, dem wir begegnen, sind Menschen, die gierig sind. Für diese Menschen bedeutet Geld alles, sie tun alles um Geld zu haben, zu behalten und zu vermehren. Diese Menschen erwecken in uns den Eindruck, ständig Euro-Zeichen in den Augen zu haben und alles und jeden nur mit Geld zu messen. Hier finden wir sehr häufig ausgeprägten Geiz oder ähnliche Verhaltensweisen wieder. Und dadurch erfüllen auch diese Menschen ihre Konditionierung und ihre Philosophie der Schwierigkeiten. Die Motivation dieser Menschen wird häufig durch die Angst geprägt, kein Geld oder nicht genug Geld zu haben.
Lassen Sie uns einmal folgende Fragen genauer betrachten:
Wenn Sie denken, dass es schwierig und schwer ist mehr Geld zu verdienen, wie kann es dann einfach sein für Sie?
Wenn Sie denken, dass es kompliziert ist mehr Geld zu verdienen, wie kann es dann leicht werden für Sie?
Wenn Sie denken, dass es hart ist mehr Geld zu verdienen, wie kann es Ihnen dann Spaß machen?
Schulen, Eltern und die meisten unserer Institutionen verhalten sich unbewusst so, dass unser Potential eingeschränkt ist.
Schwierigkeiten sind der größte Feind für den Unternehmer, der sich bereits im Kreis dreht.
Es ist an der Zeit dies zu ändern. Sind Sie bereit?
Los geht’s.
Notieren Sie jetzt direkt drei Glaubenssätze in Bezug auf Geld, die Sie derzeit zurück halten. Denken Sie nicht an perfekte Formulierungen oder ähnliches, sondern schreiben Sie jetzt drei Glauben in Bezug auf Geld auf, die Sie aus Ihrer Sicht derzeit zurückhalten, einschränken, Sie nicht unterstützen…Schreiben Sie jetzt.
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STOP. Lesen Sie bitte nicht weiter, ohne die vorangegangene Übung gemacht zu haben, denn im weiteren Verlauf werden Sie diese 3 hinderlichen Glaubenssätze brauchen. Ohne sie werden Sie keine Erkenntnisse und Nutzen aus den weiteren Gedanken und Übungen ziehen.
Wenn Sie nichts aufgeschrieben haben, dann tun Sie es JETZT.
Und wenn Sie bisher alle Übungen mitgemacht haben, dann möchte ich Sie beglückwünschen, denn damit haben Sie bereits begonnen, Ihre Konditionierung zu durchbrechen und die alte Philosophie zu überwinden. Denn Sie sollten wissen, dass 80% aller Menschen erst meinen alles lesen zu müssen um dann später die Aufgaben machen zu können. Das Problem ist nur, dass dieses „später” bei diesen Menschen so gut wie nie stattfindet.
Schwierigkeiten sind nicht natürlich. Es geht nicht darum, als wer wir geboren wurden. Genau darum geht es nicht.
Was ist also das Gegenteil von Schwierigkeiten?
Leistung und Wachstum
Leistung wird definiert als aufeinanderfolgende Aktionen, die zielgerichtet, klar und einfach sind.
Leistung und Wachstum ist natürlich.
Leistung und Wachstum ist der Fortschritt von A nach B.
Es ist Flow.
Leistung und Wachstum führt heraus aus dem mentalen Nebel der Schwierigkeiten, dem Nebel der fehlerhaften Philosophie unseres Lebens, und Einfachheit und Leichtigkeit unserem Leben zufügt.
Die meisten Menschen und Unternehmer, die in Schwierigkeiten geraten, sind sich nicht im Klaren darüber was sie wirklich wollen.
Zu wissen, was Sie wirklich wollen, ist der erste und entscheidende Schritt hin zu Leistung, Wachstum und Leichtigkeit im Leben.
Deshalb möchte ich Sie nun dazu auffordern, schriftlich die nachfolgenden Fragen zu beantworten.
Haben Sie Papier und Stift zur Hand? Oder Ihr Textverarbeitungsprogramm gestartet?
Sehr gut, also fangen wir an. Doch bevor wir beginnen noch ein paar Hilfestellungen.
Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Niemand schaut Ihnen jetzt über die Schulter. Sie sitzen auch nicht in der Schule und bekommen Noten für die beste Antwort. Niemand erwartet von Ihnen eine Antwort. Und es gibt an dieser Stelle keine allgemeine optimale richtige Antwort. Jetzt geht es nur um Sie und um Ihr Leben. Und in diesem Fall gibt es nur Ihre Antwort. Also haben Sie den Mut, das aufzuschreiben, was Sie wirklich denken und fühlen. Frei von irgendwelchen Konventionen oder Regeln. Okay?
Gut. Los geht’s.
Was wollen Sie wirklich, wirklich, wirklich?
Für Ihr Leben, Ihre Gesundheit, Ihr Unternehmen, Ihre Beziehung usw.
Gut, nun die zweite Frage:
Was ist das wichtigste Ziel, das Sie in den nächsten 90 Tagen erreichen können?
Wichtig für Sie und Ihr Leben…nicht für andere.
Nun die dritte Frage:
Was sind 2 (oder mehr) Glaubenssätze in Bezug auf Geld, die Sie derzeit zurückhalten Ihre Ziele zu erreichen?
Und die vierte Frage:
Wieso ist es JETZT wichtig für Sie, den Schritt von der Philosophie der Schwierigkeiten hin zur Philosophie der Leistung und des Wachstums wirklich zu meistern und zu schaffen?
Ich hoffe, Sie haben sich Ihre Zeit genommen, diese Fragen in Ruhe zu beantworten und wirklich ehrlich zu sich selbst zu sein. Wenn Sie dies noch nicht getan haben, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen zurück zu gehen und es JETZT zu tun.
Wie fühlen Sie sich nun, nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben? Notieren Sie Ihre Gedanken und Gefühle einmal.
Genau zu wissen was Sie wollen ist ein entscheidender und wichtiger Schritt, um die Philosophie der Schwierigkeiten zu überwinden.
Doch wie denken die Reichen und was glauben sie in Bezug auf Geld?
Die Reichen denken nicht wie der Rest der Bevölkerung.
Was reiche Menschen in Bezug auf Geld glauben, unterscheidet sich so sehr ist wie Tag und Nacht von dem, was der Rest der Menschen denkt.
Tag und Nacht.
Stellen Sie sich einmal vor, Bill Gates hätte in Bezug auf Geld geglaubt, dass Geld den Charakter verdirbt oder schwer zu verdienen ist. Wäre er dann so erfolgreich geworden?
Das gleiche gilt für viele andere Unternehmer und reiche Menschen. Und mit REICH meine ich Menschen, die sowohl in Bezug auf Geld, als auch auf andere Bereiche ihres Lebens reich sind.
Und hier ist der Punkt. Und er ist es wert, mindestens 2mal gelesen zu werden.
Die Reichen wissen und glauben daran, dass es leicht ist, Geld zu verdienen.
Noch einmal.
Die Reichen wissen und glauben daran, dass es leicht ist, Geld zu verdienen.
Da fällt mir das berühmte Zitat von Henry Ford ein, der einmal gesagt hat:
„Unabhängig davon, ob Sie denken „ich schaffe es” oder „ich schaffe es nicht”- Sie werden immer Recht behalten.”
Noch einmal.
„Unabhängig davon, ob Sie denken „ich schaffe es” oder „ich schaffe es nicht”- Sie werden immer Recht behalten.”
Lassen Sie es mich anders formulieren.
„Unabhängig davon, ob Sie denken „ich schaffe es” oder „ich schaffe es nicht”- Sie werden immer Recht behalten.”
Haben Sie Lust auf ein Spiel?
Sind Sie noch Kind genug, um mitzuspielen?
Als: steckt noch genug Kind in Ihnen, um zu träumen?
Okay, dann spielen Sie jetzt einfach einmal mit.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden denken dass es leicht ist Geld zu verdienen. Welche 2 Aktivitäten oder Handlungen würden Sie in Ihrem Unternehmen oder Ihrem Leben heute noch umsetzten? Schreiben Sie jetzt.
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Fällt es Ihnen schwer so zu denken?
Okay, dann stecken Sie vermutlich noch tief in Ihrer Konditionierung fest. Kein Problem.
Lassen Sie mich Ihnen helfen. Einverstanden?
Nehmen wir einmal an, bei Ihrem nächsten Arztbesuch würden Sie erfahren, dass Sie nur noch 6 Monate zu leben hätten. Eine endgültige Entscheidung und ein klares medizinisches Ergebnis.
Ich weiß, das ist keine schöne Vorstellung, aber nur mal angenommen es wäre so. Was würden Sie dann in der verbleibenden Zeit alles tun und machen?
Seien Sie ehrlich zu sich selbst, lassen Sie sich einmal richtig tief in diesen Gedanken hineinfallen und notieren Sie alles was Ihnen einfällt das Sie tun würden, das Sie unternehmen würden, wenn Sie treffen würden, mit wem Sie sich vertragen würden usw. Schreiben Sie Ihre Gedanken und Gefühle auf. Notieren Sie jetzt alles was Ihnen dazu einfällt.
Also: Was würden Sie dann in der verbleibenden Zeit alles tun und machen?
Bitte machen Sie diese Übung auf jeden Fall, denn es erwartet Sie eine sehr wichtige Erkenntnis, die Sie ohne die Beantwortung der Frage nicht haben werden.
Und wie fühlen Sie sich jetzt? Schreiben Sie einmal auf, wie es Ihnen geht nachdem Sie die Frage beantwortet haben.
Und nun eine ganz entscheidende Frage:
Wieso wollen Sie damit warten, all diese Dinge zu tun bis Sie eine solche Nachricht bekommen?
Wieso beginnen Sie nicht sofort damit, diese Dinge umzusetzen?
Gehen Sie Ihre Notizen noch einmal durch und markieren Sie alles, was Sie auch ohne die schlechte medizinische Nachricht, in den nächsten Monaten tun könnten. Umkreisen Sie alles.
Und los geht’s. Und denken Sie daran was Henry Ford gesagt hat:
„Unabhängig davon, ob Sie denken „ich schaffe es” oder „ich schaffe es nicht”- Sie werden immer Recht behalten.”
Es liegt also an Ihnen, ob Sie es als Herausforderung oder gar unmöglich ansehen und erst eine schlechte Nachricht brauchen um es tun zu können oder ob es leicht ist, Ihre Träume zu realisieren.
Als gehen Sie zurück zu Ihren Notizen und umkreisen Sie alles wie oben beschrieben. Kehren Sie danach wieder hierhin zurück. Bis gleich.
So – sind Sie nun bereit, den „Zerstörer” zu erobern?
Meine Aufforderung, Sie alles schriftlich beantworten zu lassen, wird Ihnen dabei helfen, Ihre Philosophie der Schwierigkeiten zu zerstören und finanziell frei zu werden.
Das ist mein Ziel.
Dies ist ein Prozess, den wir alle durchlaufen. Und während ich diese Frage der Woche schreibe, mache ich jede Übung selbst mit. Ja, Sie lesen richtig. Ich halte inne und notiere die Beantwortung aller Fragen ebenfalls schriftlich.
Manche von uns wurden über ein, zwei oder drei Jahrzehnte hinweg dazu konditioniert, in der Philosophie der Schwierigkeiten zu denken.
Dies muss aufhören.
Sind Sie also bereit in den Flowbereich einzutreten?
Eine neue Philosophie für sich und Ihr Unternehmen und Leben zu entwickeln?
Sind Sie bereit sich genau anzusehen, was Sie zurückhält und vorwärts zu gehen und sich zu entwickeln?
Glauben Sie, dass Sie es verdienen, Erfolg zu haben?
Glauben Sie, dass Sie es verdienen, finanziell frei und unabhängig zu sein?
Glauben Sie, dass Sie es verdienen, Zeitfreiheit zu haben?
Also schauen wir uns den Schlüssel an, der die Philosophie der Schwierigkeiten beenden kann.
Wundern Sie sich nicht, denn ich werde Ihnen den Schlüssel so einfach wie möglich nennen und mit so wenig Worten wie möglich.
Also der Schlüssel ist:
Unerschrockenheit (auch Mut genannt) und Achtsamkeit.
Ja.
Unerschrockenheit (auch Mut genannt) und Achtsamkeit.
Über viele Jahrzehnte hinweg wurde uns die Philosophie der Schwierigkeiten verkauft und wir haben sie unbewusst angenommen, ohne sie wirklich kaufen zu wollen. Uns wurde beigebracht durchschnittlich zu sein und uns nie gut genug zu fühlen.
Uns wurde beigebracht, dass wir die feinen und schönen Dinge im Leben nicht erreichen können. Natürlich wollten alle, dass es uns später einmal besser geht als ihnen selbst. Doch bitte nicht viel besser. Ist Ihnen das bewusst?
Denn wenn es Ihnen viel, viel besser geht und Sie einfach und ohne große Mühe mehr erreichen, wäre dies für all die Menschen ein Beweis, dass sie selbst gescheitert sind. Deshalb wollen diese Menschen zwar, dass es uns bessergeht als ihnen, aber eben nicht deutlich besser.
In einem Fischerhafen habe ich ein sehr schönes Bild für diese Konditionierung gefunden. Haben Sie schon einmal gesehen, wie Fischer vom Meer zurückkehren und ihre Krebse ausladen? Sie werfen sie einfach in einen Korb. Und eigenartigerweise klettert kein Krebs aus dem Korb heraus. Wieso ist das so?
Nun: die Krebse, die unten im Korb sind, halten mit ihren Scheren die darüberliegenden Krebse fest, weil sie glauben sich selbst dadurch befreien zu können. Das Ergebnis ist, dass kein Krebs es schafft aus dem Korb herauszukommen. Also wie im richtigen Leben. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal hören oder vielleicht selbst einmal sagen „Dir soll es einmal besser gehen als mir.”
Uns wurde beigebracht, dass der Staat für uns da ist wenn wir einmal keine Arbeit haben und dass wir dafür systemtreue Bürger sein müssen.
Uns wurde beigebracht einen Job auszuführen, unseren Lebensunterhalt zu sichern und dass es riskant ist, Unternehmer zu sein.
Zu riskant, davon sollten wir uns fern halten. Alle möglichen Institutionen scheinen dafür zu sorgen, dass Ihnen auf dem Weg des Unternehmers überall die Philosophie der Schwierigkeiten begegnet.
Doch wenn Sie genau hinsehen werden Sie feststellen, dass es keinesfalls immer riskant ist, ein Unternehmer oder eine Unternehmerin zu sein. Es ist nur dann riskant, wenn Sie unausgebildet versuchen Unternehmer oder Unternehmerin zu sein. Doch genau dafür gibt es keine Ausbildung. Oder kennen Sie einen Studiengang an einer Universität, in dem Sie lernen ein guter Unternehmer zu sein? Nein, denn das System das die Philosophie der Schwierigkeiten lehrt, hat das gar nicht vorgesehen.
Lassen Sie es mich so sagen: Sie sind viel näher an einem finanziellen Meistertitel dran, als es Ihnen bewusst ist. Das sind sie.
Unternehmerischer Wahnsinn wird dadurch definiert, immer und immer wieder die gleichen Dinge zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Teilen Sie diesen „Wahnsinn” – oder sind Sie bereit etwas ganz Anderes auszuprobieren?
Dann brauchen Sie Unerschrockenheit (auch Mut genannt) und Achtsamkeit.
Sie müssen achtsam sein, um im alltäglichen Leben Ihre Konditionierung in der Philosophie der Schwierigkeiten aufzuspüren. Und Sie müssen unerschrocken sein, um die aufgespürten erlernten Verhaltensweisen zu verändern.
Lesen Sie es noch einmal.
Sie müssen achtsam sein, um im alltäglichen Leben Ihre Konditionierung in der Philosophie der Schwierigkeiten aufzuspüren. Und Sie müssen unerschrocken sein, um die aufgespürten erlernten Verhaltensweisen zu verändern.
Doch ich kann Ihnen versichern: das ist es wert!
Und ich möchte Ihnen gleich noch zwei Dinge dazu sagen.
Erstens: es wird weitaus anstrengender als Sie glauben. Denn Sie werden häufiger in die antrainierte und erlernte Verhaltensweise zurückfallen, als Sie derzeit bereit sind zu glauben. Und Zweitens: es wird mit jedem Glaubenssatz den Sie überwinden, viel viel schöner, als Sie es sich jetzt vorstellen können.
Und weil ich weiß, dass es viel schwieriger wird, als Sie derzeit glauben und weil ich weiß, dass es viel schöner sein wird, wenn Sie es geschafft haben, als Sie derzeit glauben, möchte ich Sie unterstützen.
Denken Sie an Henry Fords Aussage:
„Unabhängig davon, ob Sie denken „ich schaffe es” oder „ich schaffe es nicht” - Sie werden immer Recht behalten.”
Ich glaube an Sie. Sie können das.
Glauben Sie auch an sich?
Dazu noch ein Gedanke eines legendären Boxers namens Sugar Ray Leonard, der dazu einmal in einem Interview gesagt hat:
„Wenn Du nicht an Dich selbst glaubst, wer soll dann an Dich glauben?”
Ich weiß, dass Sie es schaffen können. Und ich bin bereit, Sie dabei zu unterstützen.
Ihr Coach
Nuno F. Assis
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